Dogs under Control
Tanja KöhlerWissen aus der Praxis
Grundlagen der Hütearbeit

Walk on – ruhig auf das Vieh zugehen

Border Collie bei der Arbeit an einer Kuh

„Walk on“ ist ein gebräuchliches Signal in der Hütearbeit. Es fordert den Hund auf, sich kontrolliert und möglichst geradlinig auf die Tiere zuzubewegen. Auch „Walk up“ wird dafür verwendet; die gewählten Wörter können je nach Ausbildung variieren.

Was bewirkt das?

Wenn der Hund näher kommt, beeinflusst er die Tiere durch seine Anwesenheit. Sie können sich dadurch in Bewegung setzen. Entscheidend ist, dass sein Vorgehen zu ihrer Reaktion passt: zu schnelles oder zu dichtes Herangehen kann Unruhe verursachen.

Ein Signal, verschiedene Aufgaben

„Walk on“ beschreibt das Herangehen des Hundes. Ob die Tiere dabei zum Menschen kommen oder von ihm wegbewegt werden, hängt von der Position des Hundes zur Herde ab. Das Wort allein bestimmt deshalb nicht die gesamte Arbeitsrichtung.

Für den Einstieg

Der Hund muss die Bedeutung des Signals zunächst kennenlernen. Abstand, Tempo und ein verlässliches Stoppsignal gehören zusammen. Wie Tanja diese Grundlagen im Kurs aufbaut, wird in der endgültigen Kursbeschreibung ergänzt.

Begriffsquelle: Working Sheepdog – traditionelle Hütesignale.

Allgemeine Einführung für diesen Entwurf. Sie beschreibt keine bestätigte Lektion oder persönliche Trainingsanweisung von Tanja.

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